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Hotel Rosalpina Dolomites
 

Amadeus erzählt von seinem Tag im Rosalpina Dolomites

Wovon träumt eigentlich ein Hund?

…Knochen… Saftiges Fleisch… Südtiroler Speck…

„Och guck mal, der Amadeus! Was ist er aber auch für ein süßer Kerl!!“
Beim Träumen gestört werden… Eigentlich eines der Dinge, die ich nicht sonderlich gern mag. Andererseits – manchmal zahlt es sich aus, die Augen aufzuschlagen und den Blick auf „treu“ zu schalten. Dann kann es durchaus vorkommen, dass einem jemand ein Leckerli zwischen die Zähne schiebt.

Also mal kurz das rechte Lid heben und Lage checken. Neue Wanderschuhe. Bleiche Beine. Grüne Hose. Karohemd. Viel blondes Haar. Und ein Sonnenschein-Lächeln. Die Dame kenn‘ ich doch irgendwoher… Plötzlich bin ich hellwach: Die war doch schon mal hier im Rosalpina. Das riech‘ ich doch gleich! Die hat ihre Taschen immer voll mit kleinen Köstlichkeiten, die meinen feinen Hundegaumen aufs Höchste verwöhnen!

Also auch zweites Auge auf und hoch mit dir, Amadeus! Hier gibt’s was zu holen! Nicht nur ein Leckerli, auch die erste Streicheleinheit des Tages! Und was für eine! Jaa, immer her damit. Diese Hände! Ein Traum! … Halt! Wohin denn jetzt so schnell mit all den köstlichen Happen? Ok, schon gecheckt: Die Berge wollen bestaunt werden. Da bin ich natürlich nur noch 2. Wahl. Vorsichtshalber komme ich aber mal mit auf die Terrasse, man kann ja nie wissen, wann einer der freundlichen Menschen seinen Blick wieder losreisen kann von den legendären Dolomitengipfeln, die stets laute „Ooohs!“ und „Aaahs!“ hervorrufen. Dann nämlich bin ich wieder ein verliebtes „Hach!“ wert und recke stolz mein braunes Labrador-Haupt.

Die Dame im Wander-Dress bewundert immer noch die guten alten Geisler Spitzen, die ich in meinen Träumen ja gerne mal zu fetten Steaks werden lasse – dann bin ich auch beeindruckt!
„Amadeus!!“

Ausgeträumt! Herrchen ruft. Bin schon da. Was gibt’s? Aha, die Leine kommt an mein Halsband. Und jede Menge Menschenfüße in Wanderschuhen schieben sich in mein Blickfeld. Wandertag also! Die Freude schießt mir förmlich in die Beine und ich kann nicht anders als aufgeregt hechelnd hin- und herzuspringen. WAN-DER-TAG!! Los! Kommt schon! Mir nach! Menschen sind soo langsam. Ist ja gut, ich beruhige mich ja schon.

Darf ich von der Leine? BITTE! Mal kurz den Treueblick aufgesetzt, und schon ist das dumme Ding ab. Endlich! Los geht’s! Was für ein Tag heute! Ich liebe es, wenn die frische Bergluft mir um die Schnauze weht, oder wie das eiskalte Quellwasser aus meinem Fell spritzt, wenn ich mich nach einem wagemutigen Sprung ins Nass schüttele. Huch… Sorry! War keine Absicht. Tut aber gut so eine kühle Dusche, oder? Die freundliche Runde Knuddeln bedeutet wohl ein Ja. Es ist so großartig hier ein Hund zu sein!

Ein Pfiff. Ohren gespitzt. Aha, der Chef. Wir müssen zurück? Schon? Schade, aber was soll’s. Eigentlich könnte ich jetzt ein kleines Nickerchen eh ganz gut vertragen. Also in etwas gemächlicherem Tempo wieder nach Hause. Mein Stammplatz im Rosalpina mit meiner kuscheligen Decke erwartet mich schon. Tut das guuut! Nochmal zum Abschied mit dem Schwanz wedeln, mir den Kopf tätscheln lassen, Leckerli zwischen die Backen und dann ab ins Reich der Träume – in denen es diesmal neben frischen Fleischbergen auch um die selbst für einen Hund aufregenden Berge vor der Haustür geht… Ein ganz kleines bisschen zumindest…